
Projekt
Wir vernetzen Menschen mit Armutserfahrung, machen Perspektiven sichtbar und stärken Teilhabe.
Menschen mit Armutserfahrung im Kreis Euskirchen – insbesondere Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung, Senior*innen sowie Menschen mit Flucht-/Migrationsgeschichte.
1) Partizipative Gruppenformate
- Erzählcafé „Offene Ohren für offene Worte“ – Raum für Geschichten, moderiert und auf Wunsch anonym dokumentiert
- Erzählcafé „Mehr als arm“ – exklusiv für Frauen; Themen: geschlechtsspezifische Armut, Gewalt, Wohnungsnot
- Erzählcafé „Weihnachten ist Glückssache“
- Angeleitete Selbsthilfegruppen – Themen: Wohnen, Gesundheit, Existenzsicherung; an mehreren Orten im Kreis.
2) Netzwerkaufbau
- Regionale Armutskonferenz: Betroffene, Fachstellen und Verwaltung bringen Bedarfe zusammen und stoßen Verbesserungen an (in Planung)
3) Öffentlichkeitskampagne
- „Orte der Armut – Stimmen aus Euskirchen“: mobile Ausstellung mit Fotos & Zitaten, begleitet von Social-Media-Beiträgen (in Vorbereitung)
4) Empowerment & Qualifizierung
- Workshops mit lila_bunt e. V. Zülpich: „(Über-)Leben in der Provinz – feministisch, arm und laut“
Die Förderung des Projekts läuft vom 01.08. bis 31.12.2025.
Auch nach Projektende werden Gruppen unter dem Dach der Selbsthilfe-Kontaktstelle weiterbegleitet; Ergebnisse fließen in lokale Entscheidungen (z. B. Sozialausschuss). Die Ausstellung soll 2026 kreisweit wandern.
Du hast eigene Erfahrungen mit Armut gemacht und willst dich austauschen, mitgestalten oder eine Gruppe starten?
Melde dich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle – vertraulich, kostenfrei, auf Augenhöhe.
Ist die Teilnahme kostenfrei und anonym möglich?
Ja, auf Wunsch anonym und die Kosten sind durch die Förderung des Landes NRW abgedeckt.
Ich gehöre nicht zur Zielgruppe, möchte aber unterstützen – geht das?
Ja, z. B. als Kooperationspartner*inoder durch Raumbereitstellung.